Planung Viergleisiger Ausbau HD-Wieblingen – HD-Hbf
60 - Im Rahmen der Leistungsphase 4 des Projektes kam es zu einer Vielzahl an notwendigen Umplanungen im Bereich der Umwelt, die sich auch infolge von Einwendungen Dritter ergeben haben. Folglich sind alle weiteren Umplanungen im Bereich der Umwelt, die durch eine Einwendung Dritter verursacht wurden und nicht aus einem Planungsfehler resultieren als zusätzlicher Aufwand, der von der ursprünglich kalkulierten Vergütung nicht gedeckt ist, anzusehen.
61 - Grundlage der bisherigen Planung war die vollständige Entsorgung der anfallenden Aushubmassen. Mit Vorlage des Gutachtens der IFB Eigenschenk GmbH vom 28.01.2026 (final 27.02.2026) wurde belastbar festgestellt, dass ein Wiedereinbau der Aushubmassen gemäß Ersatzbaustoffverordnung grundsätzlich möglich ist. Daraufhin musste ein grobes Massenstromkonzepts erstellt und die Baustelleneinrichtungs- und Flächenplanung angepasst werden. Für die notwendigen Anpassungen muss eine Auswertung des Gutachtens, die Ermittlung zusätzlicher Flächenbedarfe sowie die Anpassung der Genehmigungs- und Entwurfsplanung erfolgen. Die ist als zusätzliche, zur Zielerreichung zwingend notwendige Leistung einzuordnen.
63 - Mit dem 2. Mängelschreiben des EBA vom 03.07.2025 wird unter Punkt 0.4 gefordert, den Rück- und Neubau der Oberleitungsmaste in die Unterlagen einzuarbeiten um Auswirkungen auf Querschnitte / Umwelt aus den Lageplänen ableiten zu können.
In der Besprechung mit dem EBA SB 1 am 25.03.2026 fordert dieses explizit, die Oberleitungsmaste als Punkte in den Lageplänen einzuzeichnen.
64 - Im Rahmen der Vorplanung wurde der Generalplaner beauftragt, eine Machbarkeitsstudie einschließlich einer Varianten-/Alternativen-Matrix für die Querung der Grenzhöfer Straße zu erstellen. Die damals erstellte Matrix basierte auf den zum Bearbeitungszeitpunkt gültigen Randbedingungen und Planungsgrundlagen.
Im Zuge der weiteren Projektentwicklung sowie der Abstimmungen zur Genehmigungsplanung mit der Stadt ergaben sich neue Anforderungen, Bewertungsmaßstäbe und technische Randbedingungen. Die DB InfraGO forderte daher die Aktualisierung, Fortschreibung und Erweiterung der vorhandenen Varianten-/Alternativen-Matrix. Hierzu gehören insbesondere die Aktualisierung der Kostenschätzungen, die Überarbeitung der Betroffenheiten und bauzeitlichen Einschränkungen, die Aufnahme von Instandhaltungs- und Lebenszykluskosten (LCC), die Anpassung des Bewertungsschemas, die Ergänzung technischer Bestands- und Variantendaten sowie die Zusammenstellung weiterer Informationen zu den betrachteten Varianten.
Die gegenständlichen Leistungen stellen eine Fortschreibung und Aktualisierung der ursprünglich im Rahmen der Machbarkeitsstudie erstellten Variantenuntersuchung dar und sind zur Fortführung der Abstimmungen mit den Projektbeteiligten sowie zur Herbeiführung einer belastbaren Variantenentscheidung erforderlich
65 - Im Zuge der Planung des Streckenausbaus zwischen Mannheim Friedrichsfeld Süd und Heidelberg Hbf findet derzeit das Planfeststellungsverfahren statt. Durch diverse Bedarfe (Einwendungen, Korrekturen, technisch notwendige Änderungen etc.) bestand die Notwendigkeit von Anpassungen und Änderungen, welche in der ersten Planänderung (Blaudruck) der Planfeststellungsunterlagen mündeten. Diese Änderungen sollten vor der offiziellen Bekanntgabe vorab der Stadt Heidelberg vorgestellt werden. Hierfür mussten durch den Auftragnehmer Unterlagen zur Präsentation vorbereitet und erstellt werden.
| Ilmoitusnumero |
544420-2026 |
| Ilmoitusta kuvaavat CPV-Koodit |
Rautatien rakennustekniset palvelut (71311230) |
| EUVL S |
150/2026 |
| Ilmoitustyyppi |
Lisätietoilmoitus |
| Aluekoodi |
|
| Osoitetiedot |
DB Netz AG (Bukr 16) Frankfurt Main markus.metz@deutschebahn.com https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/544420-2026 |
| Osoite, johon tarjoukset tai osallistumispyynnöt on lähetettävä |
|
| Liitteet |
|
| Lähde |
TED |